Trockenheit und Überschwemmung sind in vielen Regionen schon zur neuen Regel geworden. Auf unseren Projekthöfen erleben Landwirte Erosion und ein Zuviel, dann wieder ein Zuwenig an Regenwasser. Gleichzeitig sind ihre Landschaften nicht so biodivers, wie sie sein könnten. Biodiversitätsförderung und Klimaanpassung sind komplex, arbeits- und investitionsintensiv.
Das regenerative Landschaftsdesign mit natürlicher Wasserretention und den 10 artenreichsten Biotopen kann jedoch kurzfristige und langfristige Antworten liefern, wenn es an vielen Orten umgesetzt wird. Dennoch können Höfe dieses “Extra” oft nicht selbstständig umsetzen, da das Know-how und die benötigte Manpower vor Ort fehlen.
Gleichzeitig erleben Menschen in den Städten die Folgen des Klimawandels als überwältigend und suchen aktiv nach Möglichkeiten, etwas zu tun. Sie suchen nach einer tiefen Beziehung zur Natur. Sie möchten sich einbringen und Landwirtschaft mit regenerieren. Das Training ermöglicht die Synergie zwischen beiden Zielgruppen.
Matthias Hüfken, Regenerations-Training 2022, Bunter Hof, Thüringen:
„Die Rückhaltefähigkeit des Geländes hat sich stark verbessert. Es ist bei Regen ein ganz anderes Bild als vor dem Anlegen des Grabens. Bis dahin bildeten sich sofort, vor allem an den Beeträndern und am Weg entlang, große Pfützen und Schlammsenken mit einer Größe von bis zu 100 m², und Teile der Beete waren regelrecht eingeschwemmt. Diese Staustellen sind nicht mehr sichtbar, obwohl die Geländesenken ja noch vorhanden sind. Das Wasser wird fast komplett auf dem Gelände zurückgehalten. Das ist einfach super. Mit einem solch kurzfristigen und deutlichen Ergebnis hatte ich nicht gerechnet. Irgendwie haben wir ja auch ein Stück mit dem Prinzip Hoffnung gearbeitet. So bin ich sehr dankbar. Wir haben einem Stück Natur etwas Heilung gebracht.“
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